Das Ei - eine kleine Warenkunde!

Es ist klein, oval, braun und es steckt voller wichtiger Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Proteine – das Ei. Wir verwenden das Hühnerei häufig als Zutat in Desserts, Kuchen oder Saucen, doch meist ohne dieses kleine Wunder wirklich wahrzunehmen und es in seiner Vielseitigkeit zu schätzen.

Selten spielt das Ei eine Hauptrolle in unseren Speisen, bereiten wir nicht gerade das obligatorische Frühstücksei, ein Spiegelei oder Rührei zu. Doch an ein paar Tagen im Jahr mutiert das nährstoffreiche ovale Hühnerei mit der harten Schale und dem weichen Kern zum Star in bunter Pracht. Vom Osterhasen versteckt, freuen sich vor allem Kinder, das einzigartige Naturwunder zu suchen und genüsslich zu verspeisen, nachdem sie es vom bemalten Kleid befreit haben. Wie das Ei perfekt gekocht wird und was es sonst noch Wissenswertes über den Küchenstar zu berichten gibt, erfahren Sie hier.

Das Ei ist gesund

Ein Hühnerei enthält bis auf das Vitamin C alle Vitamine und ist deshalb sehr gesund. Je nach Größe enthält ein Ei demnach im Durchschnitt 35 Prozent des täglichen Vitamin-D-Bedarfst und 38 Prozent des täglichen Vitamin-B12-Bedarfs. Die Nährstoffe befinden sich in beiden Teilen des Eis - der größere Anteil jedoch im Eigelb. Eier können roh verzehrt - wie etwa im klassischen Tiramisu - oder auch gekocht werden, bezüglich der Nährstoffe macht dies kaum einen Unterschied. Beeinflusst wird der Nährwert eines Eis jedoch ganz entscheidend durch das Futter des legenden Huhns. Wie Untersuchungen gezeigt haben, enthalten Hühnereier von Tieren, die sich möglichst natürlich, also von Körnern, frischen Pflanzen, Samen, Schnecken, Insekten und Würmern ernähren, einen viel höheren Nährwert als solche, die nur Körnerfutter erhalten. Ein durchschnittliches Ei hat pro 100g etwa 156kcal - wobei die Kalorien hauptsächlich im Dotter (353kcal/100g) und nicht im Eiklar (47kcal/100g) zu finden sind.

Das Ei - Wissenswertes

Ohne Ei würden auf unserer Speisepalette einige leckere Gerichte fehlen, denkt man nur an Kuchen und Torten, Desserts und Süßspeisen aller Art oder cremige Saucen und Dips, wie die Hollandaise oder Aioli. Ob zur Lockerung oder als Bindemittel, das Ei ist ein wahrer Alleskönner in der Küche. Zudem ist das Ei weitaus besser als sein Ruf, denn das enthaltende Cholesterin hat nach neuesten Studien nur eine geringe Wirkung auf den Cholesterinhaushalt des Menschen (Ausnahmen bilden Menschen, bei denen die körpereigene Regelung des Cholesterinspiegels nicht richtig funktioniert). Eier sind gesünder, als Sie vielleicht dachten. Neben den Vitaminen A, E und K sowie B-Vitaminen, hat das Hühnerei wichtige Spurenelemente und Mineralstoffe, ganz vorne dabei Phosphor, Calcium und Eisen. Sein hochwertiges Eiweiß, das vor allem im Eigelb steckt, kann vom menschlichen Körper schnell in körpereigenes Eiweiß umgesetzt werden. Trotz der vielen positiven Eigenschaften sollte man den Eierkonsum aber nicht übertreiben, denn Eier haben auch einen relativ hohen Fettanteil.

Kennzeichnung von Eiern

Eier müssen in Deutschland gekennzeichnet werden, so kann man anhand eines Stempels auf den Eiern das Land, die Haltungsform und den Erzeugerbetrieb ablesen. Auf der Verpackung findet man zusätzlich das Haltbarkeitsdatum.
Die erste Zahl des Stempels bezeichnet die Haltungsform, die folgendermaßen unterschieden werden:

  • 0 – Bio-Eier/Ökologische Erzeugung – erhalten natürliches Futter ohne Zusätze und haben Auslauf in Außengehegen
  • 1 – Freilandhaltung – die Hühner haben Auslauf in Außengehegen
  • 2 – Bodenhaltung – die Hühner leben im Stall mit Einstreu
  • 3 – Käfighaltung – die Hühner leben in Käfigen, ohne Einstreu

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